24. März: Update zum Corona-Virus in der Schweiz

Update von der Pressekonferenz vom 24. März:

Die Fälle in der Schweiz aber auch in den Nachbarländern steigen weiterhin an. In der Schweiz misst man heute, am 24. März, rund 9'000 positive Fälle. Die Zahl der Anträge für Kurzarbeit sind seit gestern auf 400'000 Anträge angestiegen. Unternehmen die Kurzarbeit angemeldet haben, erhalten das Geld für die Löhne, welches der Arbeitgeber den Arbeitnehmenden auszahlt. Die Löhne sind gesichert, jedoch kann es bei der Auszahlung aufgrund der vielen Anfragen zu Verzögerungen kommen. Zusätzlich bekam die Arbeitslosenversicherung sechs Milliarden Franken. Momentan ist die Liquidität gewährleistet und die Massnahmen sollen laut Boris Zürcher für die nächsten zwei bis drei Monate reichen.

Für Selbständige gibt es zwei Arten, die Löhne zu sichern. Einerseits über den Corona-Erwerbssatz, welcher wegen einer Betriebschliessung angefordert werden kann oder eben über die Kurzarbeit. Zum Beispiel Taxifahrer, denen die Kunden wegfallen, seien von diesem Erwerbssatz eigentlich ausgeschlossen. Über solche Fälle wird noch diskutiert.

Bezüglich umziehen hat sich nicht viel geändert - Es gibt keinen Umzugsstopp auf Bundesebene. Es wird zwar davon abgeraten, da es schwierig ist die Hygieneregeln einzuhalten, doch verboten wird es nicht. Weiterhin bittet man Vermieter und Mieter bilateral zu verhandeln. Bei dringenden Anliegen kann eine Taskforce kontaktiert werden.

Es sind weiterhin Rückholaktionen aus dem Ausland geplant. Flugzeuge werden nicht nur mit Schweizern gefüllt, sondern man möchte soliadrisch handeln und auch Personen aus Nacharländern aufnehmen. Umgekehrt gilt dasselbe.

24. März: Update zum Corona-Virus in der Schweiz
24. März: Update zum Corona-Virus in der Schweiz