7 spannende Fakten zu Steinböcken, die du garantiert noch nicht kanntest.

Der König der Alpen

Sie sind das Markenzeichen des Kantons Graubünden, zieren Souvenirs, Esswaren und wurden sogar zu Werbestars: die Steinböcke. Wir haben uns einmal ein bisschen schlau gemacht über den König der Alpen und diese spannenden Steinbock-Fakten gefunden:

1. Eine mobile Apotheke

Wunderschöne Aufnahme aus dem Bündnerland.
Wunderschöne Aufnahme aus dem Bündnerland.
Flickr: Alvier

Früher galten die Steinböcke, oder auch Capricorn (Rätoromanisch) genannt, als mobile Apotheke. Lange Zeit dienten die aus den Hörnern hergestellten Späne als Heilmittel gegen Krämpfe. Auch dem Steinbockblut wurden Heilkräfte zugesprochen. Die Leute glaubten, dass es gegen Blasensteine hilft.

2. Kurz vor der Ausrottung

Was wäre das Bündnerland ohne seine Steinböcke?
Was wäre das Bündnerland ohne seine Steinböcke?
Flickr: NymeriasDream

Etwa um 1650 waren die stolzen Steinböcke in weiten Teilen der Alpen vom Aussterben bedroht. Dank einer Schmuggel-Aktion vom Schweizerischen Nationalpark vor rund 100 Jahren konnte der Bestand der Steinböcke in der Schweiz beibehalten werden. Nein, das ist kein Scherz, in einer Nacht- und Nebelaktion wurden einige Tiere aus Italien über die Schweizer Grenze geschmuggelt.

3. Knapp 12'000 lebende Steinböcke in der Schweiz

Wie putzig!
Wie putzig!
pxhere

Eine Aktion, die sich gelohnt hat. Laut aktuellen Zahlen leben knapp 12'000 Steinböcke in den Schweizer Alpen. 6'000 davon im Kanton Graubünden.

4. 20 Kilogramm auf dem Schädel

Mit ihm würden wir uns nicht anlegen.
Mit ihm würden wir uns nicht anlegen.
pxhere

Die Hörner eines ausgewachsenen Steinbocks können bis zu 20 Kilogramm schwer werden. Da braucht's einen starken Nacken, um das ganze Gewicht zu tragen.

5. Im Winter schlägt das Herz weniger

Auch als Statue eine Augenweide.
Auch als Statue eine Augenweide.
Pixabay

Unsere vierbeinigen Bergsteiger machen zwar keinen richtigen Winterschlaf, fahren aber ihre Körperfunktionen in der kalten Jahreszeit deutlich herunter. 60 Prozent weniger als im Sommer schlägt das Herz eines Capricorns im Winter. So brauchen die Tiere weniger Energie und kommen mit dem geringen Nahrungsangebot im Winter gut klar.

6. Im Winter geht es ins Tal

Manchmal tauchen sie auch in Dörfer auf.
Manchmal tauchen sie auch in Dörfer auf.
Wikimedia:

Während sich die Steinböcke in der Sommerzeit hoch in den Bergen aufhalten, geht es im Winter in tiefere Lagen. Nicht selten tauchen sie auch in Dörfer auf - wie zum Beispiel in Pontresina.

7. Das Tier des Jahres 2006

Das Logo von Pro Natura zeigt einen Steinbock.
Das Logo von Pro Natura zeigt einen Steinbock.
Pro Natura

Die grösste Naturschutz-Organisation der Schweiz, Pro Natura, hat ihr Wappentier, den Steinbock, zum Tier des Jahres 2006 erkoren.

Featured Image: Annette Keys on Unsplash 

Publiziert am 06.09.2018 / 16:38 von Mediabox Team