CERN - Ok, also was machen die da?!

Das  Conseil européen pour la recherche nucléaire.

Das CERN (die Europäische Organisation für Kernforschung), das weltweit größte Labor für Teilchenphysik.

Es hat seinen Sitz in Genf an der schweizerisch-französische Grenze.

Hier wird physikalische Grundlagenforschung betrieben.

Mit 22 Mitgliedsstaaten und 3400 Mitarbeitern ist es das weltweit grösste Forschungszentrum zur Teilchenphysik.

Das Jahresbudget betrug 2014 über eine Milliarde Franken.

Ursprünglich sollte im 1952 provisorisch gegründeten CERN Kernenergie erforschen.

Der Synchro-Zyklotron wurde 1957 in Betrieb genommen, ein Teilchenbeschleuniger der Protonen auf 600 MeV beschleunigte. Dieser wurde 1990 abgeschaltet.

1959 wurde der Protonen-Synchroton in Betrieb genommen. Damals hatte er die höchste Protonenenergie weltweit. Er ist noch heute der Vorbeschleuniger.

1965 wurden in Vereinbarung mit Frankreich die Protonen-Speicherringe gebaut, dieser wurde 1971 in Betrieb genommen und 1976 der Super-Protonen-Synchroton. Dieses wurde 1981 zum Proton-Antiproton-Collider ausgebaut.

Der Large-Electron-Positron Collider wurde 1989 in Betrieb genommen, einer der grössten Beschleuniger überhaupt.

Und der Low Energy Antiproton Ring wurde in 1982 in Betrieb genommen, welches 1996 Antiwasserstoffatome produzierte.

 

1968 erhielt Georges Charpak den Nobelpreis für die Erfindung eines Teilchendetektors.

1984 erhielten Carlo Rubbia und Simon van der Meer den Nobelpreis für die im Jahr zuvor entdeckten W- und Z- Bosonen.

Für ihre Arbeiten zur Theorie des Higgs-Teilchen, einem der Bausteine ​​des Universums, die 2012 im CERN Large Hadron Collider entdeckt wurden, haben Physiker 2013 den Nobelpreis gewonnen.

Ok, also was machen die jetzt?!

?!?!
?!?!
Photo by Emily Morter on Unsplash

Im CERN wird der Aufbau der Materie untersucht.

Also woraus das Universum besteht, und wie es funktioniert. 

Dafür wird die Wechselwirkung (also gegenseitige Einwirkung) der Elementarteilchen (die Teile aus denen Atome bestehen) aufeinander untersucht.

In den Teilchenbeschleunigern werden diese Elementarteilchen beschleunigt, und dazu gebracht, mit anderen Teilchen zu kollidieren.

Einfach ausgedrückt, können durch die Messung dieser Beschleunigung, der Kollision und den Auswirkungen und den neu entstandenen Teilchen Rückschlüsse auf die Elementarteilchen gemacht werden.

Publiziert am 07.03.2019 / 15:51 von Mediabox Team