Das Inferno von Schweizerhalle: Als über 1'300 Tonnen Chemie lichterloh brannten

Als die Schweiz den Atem anhielt.

Es war der grösste Chemie-Unfall, den es in der Schweiz je gab. Ein Grossbrand in einer Lagerhalle vernichtete über 1'300 Tonen Chemikalien – niemand wusste, ob es einen Super GAU geben würde.

Der Schweiz verschlug es buchstäblich den Atem: Als es am 1. November 1986 in der Lagerhalle der Chemie-Firma Sandoz in Schweizerhalle (BL) brannte, wusste niemand, ob die dicken Rauchschwaden, die den Himmel über Basel verdunkelten giftig waren.

Um vier Uhr morgens heulten die Sirenen, Polizeiwagen rasten durch die Strassen, die Bevölkerung wird angewiesen Fenster und Türen zu schliessen und das Haus nicht zu verlassen. Dann kommt der Rauch und es beginnt stark zu stinken. Der Rhein verfärbt sich rot.

Niemand konnte sagen, wie die Katastrophe ausgehen würde, ob Basel evakuiert werden oder sogar zu einer verbotenen Zone erklärt werden müsse. Im SRF DOK Film erfährst du mehr über die Katastrophe von Schweizerhalle.

Publiziert am 21.06.2018 / 16:45