So funktioniert die binäre Uhr am Bahnhof St.Gallen

In St.Gallen hängt die wohl coolste Bahnhofsuhr der Schweiz.

„Die Uhr, die niemand lesen kann“ betitelte das SRF einen Beitrag über die im April enthüllte, neue Bahnhofsuhr in St. Gallen. Wenn du in den letzten Monaten einmal am Bahnhof St. Gallen gestanden hast, hast du dich vielleicht selbst gefragt, was die leuchtenden Kreise, Quadrate und Kreuze an der Fassade bedeuten sollen. Wir zeigen dir hier, wie die binäre Uhr gelesen wird:

Bei dieser Uhr ist Kopfrechnen gefragt:

Anstatt die Uhrzeit auf einem Ziffernblatt abzulesen, ist hier ein wenig Kopfrechnen gefragt: Die Kreise in der obersten Reihe stehen für die Stunden, die Kreuze in der Mitte für die Minuten und die Quadrate zuunterst für die Sekunden. Die Kolonnen stehen, von rechts nach links, für die Zahlen 1, 2, 4, 8, 16 und 32. Wer die Uhrzeit wissen will, muss die leuchtenden Symbole pro Reihe zusammenzählen.

Hier die Erklärung nochmals im Video:

In diesem Beispiel ist es 20:54:46.

Und hier 7:27:44.

Die Idee stammt vom St.Galler Künstler Norbert Möslang:

Die Idee für die Uhr stammt vom St.Galler Künstler Norbert Möslang, schreibt tagblatt.ch. Er hat sich in einem Wettbewerb gegen acht weitere Kunstschaffende aus dem In- und Ausland durchgesetzt. Die Kosten für die Uhr betrugen 324’000 Franken und waren im Kredit für die Neugestaltung des Bahnhofplatzes enthalten.

 

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