Verlassene Zellulose-Fabrik in Solothurn sorgt für Gänsehaut und gespenstische Stimmung

Gespenstisch, findest du nicht auch?

Gepflegt, sauber und schön. Dieses Bild haben wir von der Schweiz. Zu recht, die Schweiz ist eines der ordentlichsten Länder der Welt. Doch die Ausnahme bestätigt die Regel. Selbst die schöne Schweiz hat eine hässliche Seite. Die Webseite urbanexploration.ch zeigt die Schweiz, wie du sie bisher noch nicht kanntest!

Das Attisholz-Areal in der Nähe von Solothurn

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urbanexploration.ch

Gespenstisch nicht? Auf den ersten Blick könnte man meinen, dass diese Fabrik bereits jahrzehntelang ungenutzt herumsteht. Doch die ehemalige Zellulose-Fabrik  steht erst seit 2008 leer.

Mit 26 Hektare ist sie das grösste Entwicklungsgebiet der Schweiz. Geplant wären hier Wohnungen und neue Gewerbebetriebe. 20 bis 30 Jahre nähme dies noch in Anspruch, schätzt die Attisholz Infra AG.

Entstanden ist die frühere Fabrik im späten 19. Jahrhundert. Sie war die erste Papierfabrik der Schweiz. Bis ins Jahr 2000 blieb sie eigenständig. Schliesslich wurde der Betrieb Opfer des Preisdrucks.

Gekauft wurde sie schliesslich von niemand geringerem als Christoph Blocher. Retten konnte er die Fabrik allerdings auch nicht. Zwei Jahre später wurde sie erneut verkauft. Die norwegische Firma Borregaard übernahm den Betrieb bis auf weiteres. Im Jahre 2008 kamen die Maschinen trotz allem zum Stillstand. 440 Mitarbeiter mussten ihre Sachen packen.

Bis heute bleibt das Areal erhalten. Es dient zurzeit als Materialdepot für eine Baufirma, als Kulisse für Musikvideos oder als Übungsanlage der Kantonspolizei Solothurn.

Teaserimage: urbanexploration.ch

Publiziert am 06.09.2018 / 10:23 von Mediabox Team

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