Woher kommt lokales Gemüse im Winter?

Es ist kalt, der Boden ist hart gefroren, die Sonne kann sich nur selten durch den Nebel kämpfen. Perfektes Wetter für Gemüse?!

Nach dem Gemüsekalender wird erst im Februar geplant.

Aber

Mit den richtigen Hilfsmitteln kannst du ganz leicht Wintergemüse heranzüchten:

Im Frühbeetkasten, am Fensterbrett oder im Topf.

Es gibt auch grosse Projekte, wo Flächenweise Wintergemüse angebaut wird.

 

Tatsächlich macht der Mensch das schon lange, aus geringen Ressourcen so viel wie möglich herausholen. Zu einem solchen Ergebnis kommt unter Anderem die Höhere Bundeslehr- und Forschungsanstalt für Gartenbau Schönbrunn.

Die Pflanzen

Wintersalat und -radieschen, Freilandzichorien und frostfeste Kräuter wachsen auch ungeheiz. Im Topf kannst du Blattkohl, Stielmangold, Thymian und Winterheckenzwiebeln heranzüchten, diese werfen auch im Winter Ernte ab.

Klassisch

Und schon immer gab es das klassische Wintergemüse, viele von uns haben das Gefühl für die Saison verloren, aber nicht alles, was im Winter frisch ist, wurde importiert.

Dazu gehören Weisskohl, Rosenkohl, Lauch, Rote Beete, Sellerie, Äpfel, Birnen und Chicorée.

 

Frische

Ob da Gemüse wirklich frisch ist, erkennt ihr an ein paar einfachen Tricks.

Wenn Karotten knackig und fest sind, haben sie bei der Lagerung erst wenig Feuchtigkeit verloren, sie sind also frisch.

Nüsslisalat kannst du zwischen die Finger nehmen, ob er sich knackig anfühlt, oder ob er schon schlaff ist.

Lauch sollte sich auch fest anfühlen und das weisse Ende sollte noch lang und nicht zu dick, wie z.B. bei einer Zwiebel, sein.

Es gibt also auch im Winter frisches Gemüse aus der Schweiz!

Publiziert am 08.01.2019 / 14:56 von Mediabox Team