Zusammenfassung der BAG Pressekonferenz vom 17. März

Am 17. März um 14.00 Uhr gab das BAG (Bundesamt für Gesundheit) ein öffentliches Statement zu der aktuellen Lage in der Schweiz ab. Hier die wichtigsten Infos:

Das BAG schätzt, dass momentan 2650 Personen in der Schweiz infiziert sind. Tendenz steigend. Wenn die Zahlen weiterhin so schnell steigen, droht eine Überlastung des Gesundheitswesens.

Industrie und Baugewerbe sollen weiterhin funktionieren, jedoch treten Probleme bei Lieferungen aus dem Ausland auf. Letzten Donnerstag erliess die EU eine Bewilligungspflicht für gewisse Transporte. Dies sei jedoch nocht nicht gänzlich geklärt. Ab Donnerstag soll das Seco eine Hotline für Unternehmen einrichten, um dringende Fragen zu klären. Momentan gibt es noch keine Lösung zur Bewältigung der Anfragen um finanzielle Unterstützung. Es wird empfohlen, Kurzarbeit zu beantragen.

Der Warenverkehr wurde nicht eingeschränkt, jedoch wurden bereits jetzt weniger Importe und Exporte angemeldet. Seit der Schliessung der Grenzen, wurde 2200 Personen die Einreise verweigert.

Schweizer Touristen wurden gestern dazu aufgefordert, zurück in die Schweiz zu reisen um zu vermeiden, dass sie festsitzen könnten (Siehe Marokko). Die Rückreise muss selbst organisiert und bezahlt werden.

Zurzeit können über 2000 Tests am Tag durchgeführt werden. Es werden hauptsächlich Personen aus der Risikogruppe und dem Personal getestet. Man könne nicht jeder mit einer Erkältung testen. Diese die Symptome zeigen, werden dazu aufgefordert, sich zu isolieren.

Laut Daniel Koch sind nicht Kinder die Hauptüberträger des Virus, sondern Erwachsene. Kitas sollen offen bleiben, dass Eltern entlastet werden können.

 

Zusammenfassung der BAG Pressekonferenz vom 17. März
Zusammenfassung der BAG Pressekonferenz vom 17. März